Folge 64 - Kultursensible Palliative Care
Shownotes
https://link.springer.com/article/10.1007/s00940-022-4038-4
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-1263-3437
Folge 44 (Judentum) & 45 (Islam): https://www.radioeins.de/archiv/podcast/the_end.html
Madni A, Khan S, Bilbeisi T, Pasli M, Sakaan F, Lahaj SM, Patel R, Kamal AH. Top Ten Tips Palliative Care Clinicians Should Know About Caring for Muslims. J Palliat Med. 2022 May;25(5):807-812. doi: 10.1089/jpm.2021.0575. Epub 2021 Dec 2. PMID: 34860584; PMCID: PMC9715378.
Rosenberg LB, Goodlev ER, Izen RSE, Gelfand SL, Goodlev CL, Lanckton RB, Skarf LM, Wershof Schwartz A, Jones CA, Tulsky JA. Top Ten Tips Palliative Care Clinicians Should Know About Caring for Jewish Patients. J Palliat Med. 2020 Dec;23(12):1658-1661. doi: 10.1089/jpm.2020.0601. Epub 2020 Oct 21. PMID: 33085936; PMCID: PMC9641720.
⚠️ Disclaimer: Empfehlungen und Informationen bezüglich therapeutischer und klinischer Handlungen und Maßnahmen inkl. Dosierungen, Indikation und Applikationsform pharmazeutischer Spezialitäten müssen vor der Anwendung von der jeweiligen Person selbstständig überprüft werden. Die Recherche für diesen Podcast erfolgt sehr sorgfältig, jedoch wird von den Erstellerinnen keinerlei Haftung über die erwähnten Inhalte übernommen. Für medizinische und therapeutische Behandlungen ersetzt dieser Podcast nicht die eigenständige Recherche mittels Lehrbücher, Leitlinien, Fachinformation oder aktueller Literatur. Zum Schutz der Privatsphäre und Anonymität unserer Patient:innen, sowie deren An- & Zugehörigen, werden Name, Geschlecht, Alter und Krankheit bei der Wiedergabe von Geschichten oder Erfahrungen aus dem klinischen Alltag ausgewechselt.
❗Sollten Sorgen, Ängste oder Suizidgedanken aufkommen gibt es hier rund um die Uhr Unterstützung: Telefonseelsorge (telefonisch, per Mail oder Chat erreichbar)
- Telefon: 142 (gebührenfrei)
- Webseite: www.onlineberatung-telefonseelsorge.at
- Webseite: www.telefonseelsorge.at
🎵 Intro-/Outro-Musik: That’s The Way, StreamBeats by Harris Heller
💐 Das Projekt „Hochpalliativ“ wird ermöglicht durch die ehrenamtliche Mitarbeit von DI Lukas Naske (Technik, Schnitt und Produktion) sowie durch die Förderung des Theodor Körner Fonds (Lea Kum als Preisträgerin des Theodor Körner Förderpreises 2023 für „Hochpalliativ - Entwicklung und Analyse eines deutschsprachigen Palliative Care Podcasts“). Vielen Dank!
Transkript anzeigen
00:00:00: Und umso mehr, denke ich, sollten wir in der Medizin wieder öfter daran denken, welche Verantwortung wir da sind die Menschen darauf hinzuweisen.
00:00:10: Dass der Tod nahe ist, um es wieder mal los zu werden.
00:00:13: Use your D-Words!
00:00:14: Also Sterben und Tod sind Wörter, die man aussprechen kann als im englischen Test bei uns halt.
00:00:21: Dass jemandem sterben liegt, dass man das auch
00:00:23: mitteilt.
00:00:34: Hallo und herzlich willkommen zur Hochpalliativ.
00:00:48: Hallo,
00:00:49: Lea.
00:00:50: Wir befinden uns an unterschiedlichen Punkten unserer Karriere aber teilen eine Leidenschaft nach wie vor mit so vielen Menschen wie möglich über Planetive Care zusprechen.
00:01:01: und heute wagen wir uns ein bisschen auf einen ... einen Drahtseilakt oder auf unbekanntes Terrain, ein etwas schwierigeres Thema vielleicht weil wir keine Expertinnen in dem Bereich sind.
00:01:16: Wir wollen heute über die kulturellen Unterschiede... ...in der palliativ-medizinischen Begleitung sprechen.
00:01:23: Unsere einzige Expertise quasi die wieder zu haben ist dass wir schon viele Menschen aus diversen Kulturen am Lebensende begleiten durften und ja das ist einfach immer eine Ganz besondere Erfahrung sein kann, neue Rituale quasi kennen zu lernen und immer auch neugierig auf andere Traditionen sein zu dürfen und Neues herauszufinden.
00:01:51: Aber wir sind wie gesagt wirklich keine Expertinnen für eine spezielle Kultur oder haben irgendeine kultursensible Ausbildung erhalten aber wollen heute einfach unsere Erfahrungen der unterletzten Jahre halten.
00:02:07: Genau, und wir können natürlich nicht auf alles eingehen.
00:02:10: dazu ist auch die Zeit nicht ausreichend.
00:02:14: Wir müssen hier Mut zur Lücke haben weil es gibt viele verschiedene Weltreligionen Es gibt Menschen Die ganz spezifische Wünsche haben die gar nichts mit Religion zu tun haben die ausgrund unter eigenen Persönlichkeit entstehen.
00:02:31: Und wir wollen einfach ein bisschen auch aus unserer Praxis erzählen.
00:02:33: und ich muss schon sagen Ich merke immer wieder, wieviel ich nicht weiß.
00:02:37: Wie viel man auch dazulehren kann wenn man neugierig ist und sich auf die unterschiedlichsten Traditionen und Kulturen einlässt.
00:02:47: Womit sollen wir denn anfangen?
00:02:51: Ich weiß gar nicht also... Wir können mit der Frage anfangen worum Palliativ Care?
00:02:55: so weiß es.
00:02:57: Das habe ich mir immer wieder schon gedacht und das war auch glaube ich vor vier Jahren beim ERPC sehr viel das Thema Also bei dem europäischen Palliativkongress damals in Rotterdam, dass einfach die Hürden um palliativkehr zu erhalten für Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen, die vielleicht die Sprache, die in dem Land gesprochen wird nicht als Muttersprache haben.
00:03:23: Oder aus anderen sozio- kulturellen Hintergründen kommen sehr viel größer sind die Hülden als für weiße Menschen weil das einfach Ja, schon wir sehen ja oft schon das schon.
00:03:37: Schon große Hürden für sage ich jetzt mal den typischen Palliativ-Patienten der Mann mit Bronchus-Katzinom, der aus Österreich ist.
00:03:46: Mit der Fünfzig?
00:03:47: Mit
00:03:47: der fünfzig auch schon da groß sind und einfach eine Hürde da als Palliativkehr in Anspruch zu nehmen.
00:03:53: aber wenn man dann auch die Sprache nicht spricht oder nicht so gut spricht und unterschiedliche Erfahrungen in Krankenhäusern gemacht hat um nicht weiß wie man auf die notwendigen Unterstützungsangebote zugreifen kann, sind einfach die Hürden, wo man sich vorstellen kann noch viel größer.
00:04:10: Kultursensibilität bedeutet in diesem Zusammenhang natürlich auch das Konzept, dass wir den Menschen, wenn sie das möchten, mitteilen was sie haben und ihre Befunde mitteilten.
00:04:24: Wenn wir wieder eine Untersuchung machen und sagen, was dabei herausgekommen ist, dass es ja in vielen Kulturen ganz anders ist als ich glaube Da, wenn man zum ersten Mal damit konfrontiert ist sagen sie meinem Vater nicht.
00:04:37: Meinem Bruder meiner Schwester meine Mutter dass es so schwer krank ist weil dann verliert sich ein Hoffnung und eine Verzweiflung.
00:04:43: Dann ist natürlich die erste Reaktion aber wir hier bei uns wir sagen das immer Und dann kann man auch mal nachfragen was wir quasi wissen müssen über diese Familie um sie so gut wie möglich Begleiten zu können.
00:05:01: Also ich glaube das ist auch Kultursensibilität, dass man nicht gleich das eigene Konzept drüber stülpt und ich finde es manchmal Nicht so leicht im Alltag weil manchmal ist auch sehr viel Wut da, sehr viel Druck dann kommt Gegendruck Und dann entstehen Teilweise glaube ich ziemlich grobe Situationen und deswegen wurden wir auch angeregt diese Podcastfolge zu machen.
00:05:24: Das haben wir aufgegriffen Weil ich glaube nicht, dass man das in der Ausbildung so sehr lernt.
00:05:30: Wir hatten auch Vorlesungen oder im Studium.
00:05:32: Ich erinnere mich noch.
00:05:33: Medizinantropologie hat mich extrem interessiert aber man vergisst dann auch vieles und wenn man nicht damit konfrontiert ist dann geht es halt wieder irgendwo unter
00:05:45: Genau!
00:05:46: Und ich habe mir auch überlegt in der Frau Bereitung für die Folge weil das jetzt eigentlich gerade auch bei uns.
00:05:51: also wir haben momentan viele Patientinnen aus unterschiedlichen Kulturen bei uns auf der Station Und wir hatten auch gerade einen Patienten begleitet aus einer anderen Kultur und für mich war das dann so spannend, als der verstorben ist.
00:06:07: Hat mich die Studentin gefragt, ob ich überhaupt weiß, aus welcher Kultur der Patient war?
00:06:14: Ich hab mir dann gedacht, nein eigentlich weiß ich das gar nicht.
00:06:17: Dann habe ich überlegt, ob es jetzt quasi eine Ignoranz von mir war oder ob das irgendwie schlecht von mir wäre.
00:06:24: Also ob das überhaupt wichtig ist zu wissen, aus welcher Kultur wer kommt oder ob es einfach prima wichtig ist offen und neugierig für die unterschiedlichen Rituale zu seien.
00:06:34: Weil ich glaube, dass kann jemand aus dem weiß nicht Judentum Christentum Islam was auch immer und jeder hat dann trotzdem in der einzelnen Religion seine eigenen Vorstellungen und Rituellen.
00:06:48: und deshalb habe ich mir dann für mich vielleicht hab ich so schön geredet weil ich nicht wusste woher Kultur der Patient ist Aber habe ich mir dann für mich halt so überlegt, dass es vielleicht einfach das Wichtige ist neugierig auf die Einzelperson zu sein und die einzelnen Wünsche-Werte zu respektieren.
00:07:07: Manche Dinge versteht man dann glaube ich auch besser.
00:07:09: zum Beispiel bei den Menschen mit muslimischem Glauben sind ja diese fünf täglichen Gebete ein Anker auch in schweren Zeiten.
00:07:20: Und dann kann es durchaus sein, dass jemand zb eine Therapie Opioiden, also im Volksmund auch Moa-Firm genannt ablehnt.
00:07:29: Weil dieser Mensch dann sagt ich möchte noch beten können.
00:07:32: und dann ist es glaube ich unsere Aufgabe aufzuklären dass diese Medikamente wenn sie In der Schmerztherapie eingesetzt werden dann gar nicht diesen sedierenden Charakter haben wo die Menschen dann einfach nur eingedrückt in Bett liegen sondern das man durchaus trotzdem beten kann Wenn die Dosierung passt und wenn die Situation das zulässt.
00:07:54: und gleichzeitig habe ich dann auch gelernt, dass zum Beispiel im muslimischen Glauben man auch befreit ist von den Pflichten.
00:08:01: Zum Beispiel vom Ramadan wenn man schwer krank ist, dass es durchaus in Ordnung ist gewisse Dinge nicht zu tun.
00:08:08: Und ich denke, wenn man das nicht weiß, sagt man gleich mal so schnell auf die Art Naja, wenn sie das Schmerzmittel nicht nehmen, haben seit weiterer Schmerzen so in die Richtung ist mir auch wurscht, habe ich schon öfter erlebt zu einem gewissen Unverständnis und ich denke die Menschen bringen ja ihre eigene Geschichte und Kultur mit.
00:08:29: Und wir haben eine andere Kultur und so sollten wir zusammenfinden.
00:08:35: das ist auf einer Palliativ-Abteilung sicher deswegen einfacher weil wir auch die unterschiedlichsten Berufsgruppen haben weil wir die Möglichkeit haben hier bei uns am Allgemeinen Krankenhaus Wien für unterschiedliche Glaubensbekenntnisse auch entsprechende Menschen zu organisieren, das ist ja glaube ich nicht überall der Fall.
00:08:55: Und weil wir im Team darüber diskutieren und reflektieren können also dass es sicher auch ein Privileg das nicht überall gegeben ist.
00:09:03: Da fällt mir jetzt auch an, das habe ich mir gerade gedacht so quasi.
00:09:05: es ist also wichtig, dass man die Basics sage ich jetzt mal der unterschiedlichen Kulturen kennt aber trotzdem eben offen auf die Leute zugeht.
00:09:14: und da fällt mir ein, dass ich letztes war im Aargarten am Samstag ...und dann bin ich da bei der Toilette vorbei gegangen.
00:09:21: Und das sind halt so öffentliche Toiletten mit elektronischen Türen, wo man auf einen Knopf drücken muss... Die
00:09:25: traue ich mich nie rein, da hab' ich Angst, dass sie nicht mehr wieder rauskommt!
00:09:28: Wenn man halt aus Klon muss.
00:09:30: Auf jeden Fall sind da zwei eindeutig autotox-jüdische Frauen davor gestanden und haben mich dann gebeten, sich auf den Knopf zu drücken um ihnen die Tür zu öffnen.
00:09:41: Ich habe halt das dann gemacht weil ich mir gedacht hab ja gerne also wenn Sie wollen.
00:09:47: Und dann habe ich mir kurz gedacht, was war ich kurz ein bisschen irritiert sage jetzt mal aber dann hab ich es eben ja also sind die aufs Klo gegangen und ich bin halt weiter.
00:09:56: Dann habe ich das mit meinem Partner besprochen und dann ist man halt im Gespräch eingefallen dass sich das mal gehört hat das halt eben jüdische Personen am Sabbat keine elektronischen Geräte quasi bedienen soll oder dürfen.
00:10:12: Verständlich klar geworden.
00:10:14: Ich habe mir kurz überlegt, ich hoffe sie kommen wieder raus aus dem Klo wenn ich jetzt weitergehe.
00:10:17: aber das haben Sie mich an nichts gebeten.
00:10:20: also ich...
00:10:21: Ja
00:10:22: zu
00:10:22: wohnst ja auch im zweiten Bezirk.
00:10:24: in seiner Information und dort ist ja traditionell sind dort sehr viele jüdische Menschen und Schabbat müssen wir vielleicht kurz erklären ist von Freitagabend bis Samstagabend und da gilt für viele klawige Juden kein Handy auch kein Unterschreiben von Dokumenten, keinen Autofahren.
00:10:41: und es gibt den Wiener Ehrruf.
00:10:43: Kennst du den Ehr-Ruf?
00:10:45: Da gibt's sogar eine Website.
00:10:46: also ehrrufschreibt man eruv das ist eine twenty fünf Kilometer lange symbolische Umzäunung.
00:10:53: wenn wir genau schaut dann sieht man dass da teilweise so feine Drähte gespannt sind.
00:10:57: der wird auch immer wieder vorm Schabbat auf Intaktheit überprüft.
00:11:01: Der Wien Erruf ist intakt und der ermöglicht diese symbolische umzäuning ermögligt dass die Menschen sich auch am Schabbat draußen bewegen können, z.B.
00:11:13: Kinder wegenbewegen können Bücher ins Freie tragen können Schlüssel mitnehmen können.
00:11:19: das ist irrsinnlich interessant.
00:11:21: ich habe das mal bei einer Stadtführung gelernt und wenn man das mal gesehen hat dann schaut man auch drauf der umzäuntweite Teile der Wiener innenbeziehergebiss hin zur Donau geht.
00:11:31: ja.
00:11:32: Also du kannst, wenn man das online, wir können es verlinkt und dann kann man das richtig sehen wo Davina eher auf gespannt ist.
00:11:39: Das ist auch sehr interessant!
00:11:42: Und da gibt's ja auch über das Judentum vielleicht noch zu sagen eine der ältesten Religionen in der Welt mit rund siebzehn Millionen jüdischen Menschen weltweit momentan.
00:11:56: und es gibt einen alten Witz den ich gelesen habe zwei Juden, drei Meinungen.
00:12:02: Also es ist ein bisschen klischeehaft vielleicht aber Es gibt orthodoxe konservative liberale Sekuläre das heißt du sicher auch schon öfters gesehen auf der Straße Insbesondere im zweiten Bezirk oder halt einfach irgendwie jüdisch mit einer riesigen Bandbreite.
00:12:19: und was ich bei uns in der Praxis immer wieder erlebt habe wenn diese Menschen bei uns verstärben ist sehr lang der Wunsch nach zum Beispiel Ernährung, also auch nach parinteraler Ernährungen.
00:12:30: Parinteral heißt unter Umgehung des Magens, also meist über die Wehne und das liegt daran dass es einen zentralen jüdischen Grundsatz gibt, der heißt ich hoffe ich spreche das jetzt richtig aus Bikouach Nefesh Die Pflicht ein Menschenleben zu retten geht über alle anderen religiösen Gebote Und deswegen ist es so wichtig, alles zu tun umso lang wie möglich zu leben und lebenserhaltende Maßnahmen sollen sehr lange fortgesetzt werden.
00:13:02: Da müssen wir dann halt immer wieder erklären dass es auch aus medizinischer Sicht eine Indikation geben muss und es kein Anrecht gibt auf medizinische Maßnahmen die nicht zielführend sind.
00:13:15: Ich glaube auch das sensibel zu erklären ist würde ich mal sagen challenging.
00:13:21: Auf
00:13:21: jeden Fall
00:13:22: Da
00:13:23: falten wir jetzt auch noch ein zum Judentum haben werden, also wenn wir auch verlinken da gibt's finde ich eine sehr gute Podcastfolge von dem Radio Eins Podcast The End.
00:13:32: Das ist dieser Bestatter aus Berlin.
00:13:35: der hat zum Juden-Tum und Islam eine gute Folge mit Spezialistinnen aus diesem Bereich.
00:13:41: Ich glaube im Islam ist es, nein ich weiß das nicht aber... Ein Imam?
00:13:46: Kann sein ja dass es ein Imam ist und das andere ist glaube ich eine Frau die halt jüdisch ist.
00:13:52: Ich weiß es nicht, ob sie auch ein spezielles religiöses Wissen hat aber einfach aus ihrer Kultur halt berichtet wieso die Rituale ums Lebensende sind und Sie sehen wirklich sehr gut die Folgen unter einem guten Einblick den wir hier gar nicht geben können.
00:14:08: Genau das ist auch nicht unser Anspruch.
00:14:11: Wir sind schließlich erster Linie jetzt, wir sind doch Ärztinnen muss man immer wieder sagen in aller Bescheidenheit auch viel dazugelernt.
00:14:22: Wir lernen auch dazu, wenn wir uns vorbereiten auf die Podcastfolgen.
00:14:26: und es gibt auch im Judentum vor dem Tod ein Gebet der Beichte und Vergebung das nennt sich Vitui.
00:14:34: Und nach dem Tod ist es eigentlich so dass jemand beim Körper bleiben soll Dass der Körper bis zur Bestattung nicht allein gelassen werden soll Ein Escherung kann man sich glaube ich sehr gut vorstellen verboten.
00:14:50: Ich weiß nicht, ob verboten jetzt das richtige Wort ist aber auch erinnert weg der Erinnerungen an den Holocaust und die Bestattung soll schnell erfolgen also idealerweise innerhalb von seventy Stunden und danach wird sieben Tage getraut.
00:15:05: Das nennt man Skiwa.
00:15:07: da bleibt die Familie zu Hause und empfängt Besuch und Trauert gemeinsam.
00:15:12: Also es geht auch nachdem jemand verstorben ist noch weiter Und ich denke dass Ganz, ganz wesentlich das was du immer sagst.
00:15:20: Dass jemand das auch diagnostizieren muss, Diagnostying um eine Familie darauf vorzubereiten weil wenn jemand dann eine Woche zu Hause bleibt ist es ja auch nicht immer so einfach organisatorisch dass eine Familie zusammenkommt das eine Familie dann ihr Arbeitsleben ihren Alltag eigentlich aufgibt.
00:15:42: und umso mehr denke ich sollten wir in der Medizin wieder Öfter daran denken, welche Verantwortung wir das sind die Menschen darauf hinzuweisen.
00:15:51: Dass der Tod nahe ist um es wieder mal los zu werden.
00:15:55: Use your D words.
00:15:56: also sterben und tot sind Wörter die man aussprechen kann als im englischen Test bei uns halt.
00:16:03: Ja sieht man dem Sterben liegt dass man das auch mitteilt.
00:16:07: Und ein anderer zentraler Aspekt den wir jetzt gerade auf unsere Station sehen weil wir gerade viele Wie ich schon gesagt, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen bei uns haben das der Individualismus und der Kollektivismus quasi unterschiedlich sind.
00:16:26: Also wir in der westlichen Welt haben ja oft diesen persönliche Unabhängigkeit und dem gegenübersteht dann die Gesellschaft oder die Gemeinschaft, die Familien sich um eine Person sorgen.
00:16:39: also in der Westlichen Welt gibt es natürlich auch Familien und An- und Zugeherrige aber nicht in diesem Ausmaß oft, wie das in zum Beispiel arabischen oder asiatischen Kulturen oft bei uns gesehen wird.
00:16:54: Und auch oft ist es so dass dann die Entscheidungen nicht von der einen kranken Person alleine getroffen werden sondern von der Familie oder sogar vielleicht von der Großfamilie gemeinsam getroffen und aber auch gemeinsam gehalten und getraut wird.
00:17:09: also das ist dann immer sehr eindrücklich wenn wir Weiß ich nicht, dass zum Beispiel jemand das in einem arabischen Raum haben und dann sind so dreißig Angehörige ständig auf Situationen anwesend.
00:17:19: Das
00:17:20: ist ungewohnt oft wenn man das nicht kennt.
00:17:22: Es ist ja ungewöhnlich überhaupt weil das einfach
00:17:24: auch die Räumlichkeiten bei uns ein bisschen sprengt also von der Aufenthaltsraum ist manchmal einfach zu klein.
00:17:32: Also ich glaube es wäre mal spannend ob sie den anderen, also in Krankenhäusern anders wären?
00:17:40: Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn wir den Menschen dann aber auch darüber aufklären.
00:17:44: Dass es bitte vielleicht... dass sie sich ein bisschen aufteilen oder ein bisschen dann, wenn's dann in die Nacht hineingeht das eine gewisse Ruhe einkehren soll weil bei uns sind ja Bezugszeiten rund um die Uhr möglich Dann halten Sie sich auch dran.
00:18:00: also sobald Sie spüren, dass man Respekt vor ihnen hat glaube ich geht vieles einfach und ich finde auch die Frage sehr gut Wie möchten Sie und Ihre Familie Entscheidungen treffen?
00:18:12: Wer soll dabei sein, gibt es einen Fürsprecher für die Familie.
00:18:16: Das gibt's ja in manchen Kulturen das dann.
00:18:19: meistens ist es ein Sohn den muslimischen Kulturen der dann den anderen das erklärt weil wir auch diese Ressourcen nicht haben.
00:18:28: dass wir da mit zwanzig Leuten immer einzeln sprechen wenn man das das erste Mal erlebt ist mal bisschen überfordert aber eigentlich funktioniert das meistens ganz gut.
00:18:37: wichtiges meines Erachtens trotzdem den Menschen nicht aus dem Fokus zu verlieren und immer wieder zu sagen, wie möchten sie das?
00:18:45: Und wie wird es in ihrer Familie gehandhabt.
00:18:47: Wenn man mit den Menschen selber nicht mehr sprechen kann dann ist es natürlich wichtig auf die Familie einzugehen und da könnten wir ja gleich ansetzen und ein bisschen über den Islam sprechen.
00:19:00: ich weiß nicht ob wir überhaupt alle verschiedenen Kulturen schaffen.
00:19:03: wahrscheinlich brauchen wir einen Teil zwei.
00:19:06: aber der islam Jüngste der großen monotheistischen Weltreligionen ist im siebten Jahrhundert nach Christus entstanden.
00:19:14: In Saudi-Arabien schnell wachsen, unser weltweit glaube ich die am schnellsten wachsende Religion und zwei Milliarden Menschen sind Uslima.
00:19:24: das ist auch ein Viertel der Weltbevölkerung.
00:19:27: also das heißt wir begleiten diese Menschen, wir betreuen diese Menschen glaube ich manchmal erschreckend wenig.
00:19:37: So ehrlich muss man auch sein!
00:19:39: Deswegen, wir werden das auch verlinken haben wir zwei Papers uns rausgesucht Topten-Tipps was man über die Betreuung von Menschen mit muslimischem Glauben wissen sollte und Topten Tipps was Man über die betreuung Von Menschen mit jüdischem glauben Wissen sollte.
00:19:59: Ich weiß nicht ob es das auch schon für Buddhistinnen und Buddhismen gibt, wir glauben nicht.
00:20:03: Aber wenn es das gibt dann werden wir es nachliefern.
00:20:08: Und die fünf Säulen des Islam sind das Glaubensbekenntnis.
00:20:14: also das ist glaube ich auch.
00:20:16: ich bezeuge es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed.
00:20:21: Mohammed ist sein Prophet, sein Gesandter.
00:20:26: Dann das Gebet wo wir schon gesagt haben dass das für viele Menschen wirklich ein Anker ist dass man da vielleicht auch mit gewissen Blutabnahmen oder Schmerzmittelgaben sehr sensibel umgehen sollte, weil den Menschen ein klarer Kopf wichtig ist.
00:20:43: Dann das Fasten.
00:20:45: wie gesagt davon ausgenommen der Ramadan sind schwerkranke Menschen.
00:20:50: sie müssen das nicht machen.
00:20:54: dann das Almosen ich weiß nicht genau wie das heißt also sozusagen die soziale Pflicht Abgabe dass man immer wieder etwas spenden sollte, zack hat heißt es glaube ich.
00:21:07: Und die Pilgerfahrt nach Meckern kann man natürlich auch nicht machen wenn man schwer krank ist.
00:21:12: aber einmal im Leben sollte man sie machen wenn wenn man körperlich und finanziell in der Lage ist.
00:21:17: ich glaub das ist auch gar nicht so.
00:21:19: Da habe
00:21:20: ich auch
00:21:20: spannend gefunden dass beim verstärben soll das Gesicht oder die Füße Richtung mecker ausgerichtet sein.
00:21:27: da muss man
00:21:27: denke mal auch im Krankenhaus mit dem Personal aufzu Streitlichkeiten für wenn man versucht dann der Verstabene Person irgendwie
00:21:35: umzutreten
00:21:37: und sich was machen die.
00:21:39: Und
00:21:40: man muss wissen wo mecker ist,
00:21:42: dass ich mal anders werde.
00:21:46: Das ist auch wichtig.
00:21:48: das ist was wir oft sagen dass nicht alle angehörigen ständig da sein sollen also dass man sich auch manchmal zurückziehen soll, aber ich glaube das ist auch eben musliminnen ganz wichtig.
00:21:58: also da gibt es auch dieses gesetz quasi dass jemand nicht auf keinen fall alleine verstärken soll.
00:22:03: Es sollte irgendwie immer auf jeden Fall eine Person im raum sein damit die sterbende person nicht allein versteht.
00:22:10: Familie sehr sehr wichtig.
00:22:13: Auch für die entscheidungsfindung ist die familie sehr wichtig kann man auch als Zeichen der Fürsorge sehen.
00:22:20: Oft wird es ja so interpretiert, das Zeichen in der Beformung.
00:22:23: Ich glaube da muss man sehr vorsichtig sein und... Das mit den schlechten Nachrichten, da muss ich sagen, da tue ich mir auch oft schwer, weil natürlich sind wir es gewohnt, dass die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar, Ingeborg Bachmann, dass wir die Dinge mitteilen.
00:22:41: Ich denke aber wenn man mit den Menschen selber reden kann und eben fragt wie möchten sie das haben?
00:22:46: Und dann jemand sagt besprechen sie das mit meinen Familienangehörigen und ich will gar nicht so viel wissen, dann gilt es das auch zu respektieren.
00:22:56: Ich habe aber trotzdem die Erfahrung gemacht dass die meisten Menschen sehr froh sind wenn man sie in den Mittelpunkt stellt.
00:23:03: Jenseits jeglicher Kultur spüren die Menschen das schon wenn man sich in den mittelpunkt stellt und das sehe ich auch als wichtig an.
00:23:14: zum Essen und Fasten ist zu sagen, dass ich auch da viel gelernt habe.
00:23:18: Zum Beispiel gibt es diese Kreonkapseln, die man Menschen gibt.
00:23:23: Klassischerweise.
00:23:25: Panker-Enzyme oder?
00:23:26: Genau, Pankerer-Enzymma, Bausprachlidrysen-Enzüme mit der sogenannten Exogrenapankreasinsuffizienz.
00:23:32: Das ist jetzt sehr viel Medizinsprich.
00:23:36: also dies sozusagen nicht genug Enzym haben um auch Fette zu verdauen.
00:23:42: Und da gibt es jetzt sogar schon Kapseln, wo keine Schweineschellatine dabei ist.
00:23:46: Also so vegane Kapselen.
00:23:51: Da auch immer wieder darauf zu achten bei den Medikamentengaben.
00:23:55: Wobei auch da sein kann dass ein Imam dann sagt in deiner Situation nimm dieses Medikamente weil das wichtig für dich.
00:24:05: Aber trotzdem ist es eben einfach wichtig das im Hinterkopf zu haben finde ich damit man nicht so viele Irritationen immer in sich hat sodass man einfach weiß warum Menschen in gewissen Situationen zu reagieren, wie sie reagieren.
00:24:19: Genau die sind einfach anders aufgewachsen auch was das Sterben betrifft.
00:24:24: also im Islam ist ja der Tod Gottes Wille.
00:24:27: es wird nicht als Versagen und auch nicht als Feind dargestellt aber Es geht auch hier darum bis zuletzt wird gehofft.
00:24:40: Also Hoffnung ist etwas was bis zulets da ist.
00:24:43: Nach dem Tod soll der Körper dann auch schnell und würde voll, sozusagen gestartet werden.
00:24:50: Gewaschen und in ein weißes Tuch gewickelt mit dem Gesicht Richtung Mecca – das hast du schon gesagt!
00:24:55: Und Kremation ist auch im Islam nicht vorgesehen.
00:25:01: Dann ist noch ein anderer Aspekt, der sich oft unterscheidet, der Umgang mit Schmerzen.
00:25:07: Das ist oft einfach unterschiedlich wie Offen, Schmerz und Leid gezeigt oder ich finde das erkennt man manchmal, dass es in unserer jetzt sage ich mal westlichen Kultur ist so oft etwas was man eher so still ertragt und nur auf Nachfrage also auch je nach Generation ist es oft unterschiedlich muss ich sagen bei uns.
00:25:24: aber dann sagt man vielleicht nur auf nachfragen wie schlimm die Schmerzen sind.
00:25:28: Und andere Kulturen gibt's da wird es wirklich laut stark geäußert.
00:25:33: Das ist mit lauten Klagen und es ist einfach sozial akzeptiert.
00:25:39: Auch, ich hab einmal in einer E-Antropus-Antro...
00:25:43: Nicht pussofisch.
00:25:45: Kennst du den Witz?
00:25:46: Ich muss jetzt diesen Witz erzählen!
00:25:49: Dass unsere Lebens und Sterbearme die Ingrid mal zu einem Patientin gefragt hat, sind sie auch Antroposophen?
00:25:56: Und der gesagt, nein bin aus dem Burgenland meine Lieblingsgeschichte eine meiner Lieblungsgeschichten antropologischen
00:26:06: Vorlesungen habe ich das mal sehr spannend gehört, dass man eben aufpassen muss.
00:26:13: Dass es eben kulturelle Verständnis und die Auffassung von Schmerz abhängig von der Sozialisation und dem überlegen Gesundheitskonzept ist und auch dann die Fähigkeit zum Beispiel Schmerzen zu benennen oder zu lokalisieren.
00:26:26: also weil wir haben das einfach gelernt weiß ich nicht dass wir sagen in meinem Bauch tut's weh und der schmerz ist so stark kulturellen Hintergründen oder Kreisen.
00:26:38: Es ist eher so, dass man sagt, das man dieses Ganzkörper-Schmerz-Phänomen viel häufiger trifft weil die einfach nicht zu haben, dass sie ihren Schmerz zu lokalisieren
00:26:49: und auch mehr ausagieren.
00:26:51: Teilweise also.
00:26:51: ich habe gelernt in einem afrikanischen Land Ich weiß leider nicht mein welchem Das hab' ich mir nur aus der Vorlesung gemerkt müssen wenn jemand verstorben ist Die Tränen aus den Augen spritzen sonst trauert man nicht richtig.
00:27:03: Ich wüsste gar nicht wie das geht Aber auch das ist kulturell unterschiedlich.
00:27:09: Und auch in der Gynäkologie gibt es da ganz viel Sensibilität, die erforderlich ist.
00:27:15: Ich glaube insbesondere in Japan ist es ganz wichtig sich bis zuletzt bedeckt zu halten wenn man zu seiner gynäcologischen Untersuchung geht.
00:27:23: Also ich denke jetzt ist nicht nur am Lebensende relevant sondern In allen Bereichen im niedergelassenen Bereich und in anderen medizinischen Fachgebieten sich da immer wieder auseinanderzusetzen.
00:27:37: Deswegen sind, glaube ich, diese Vorträge auch immer ganz gut besucht bei den Kongressen oder wenn es um kulturelle Dinge geht?
00:27:43: Und was oft zu logistischen Herausforderungen werden kann ist auch dass der Sterbeort oft nicht das Krankenhaus sondern das Zuhause sein soll also im Kreis der Familie.
00:27:56: Wenn das hat man jetzt nicht so oft weil ich glaube bei uns kommt halt einfach dann immer die Familie auf die Station und ist dann quasi das Sterben im Kreis der Familie möglich.
00:28:07: Aber es war schon manchmal bei anderen Stationen, dass wir konsilärisch hinzugezogen wurden,
00:28:12: d.h.,
00:28:13: die Patientin möchte unbedingt oder soll unbedingt, weil es eine kulturelle oder moralische Pflicht in dieser Kultur zu Hause versterben und obwohl sie schon im Sterben lag, soll sie quasi noch mit dem Rettungstransport unbedingt nach Hause transportiert werden.
00:28:30: Da hatten wir gleich auch mal einen... einen Studenten, der aus dem teil waren.
00:28:35: Ja
00:28:35: hat das erzählt dass es bei uns auch so üblich
00:28:38: ist die Last Breath at home?
00:28:40: Dass da jemand ja schon verstorben ist noch ins Rettungsauto gesetzt wird und alle mitspielen wie bei seinem Schauspiel und dann muss man am Boden griechen und weinen.
00:28:48: und ich habe zuerst glaubte mach dein scherz er hat das auch so... Der
00:28:52: war sehr immer lachend.
00:28:54: Ja
00:28:54: so lachent erzählt sodass ich dachte ich weiß nicht was da jetzt los aber es ist nicht spannend.
00:29:00: Also da werden wirklich einfach die Sterbenden oder wenn sie unabsichtlich, weiß ich nicht, schon davor verstorben sind.
00:29:06: Wenn sie ins Rettungsauto verfrachtet und
00:29:09: ja
00:29:10: zu Hause...
00:29:11: Unabsichtig
00:29:12: Versterben!
00:29:13: Wie das dann passiert.
00:29:16: aber natürlich passiert es manchmal viel so schnell
00:29:20: Ja.
00:29:20: und dann gibt's natürlich auch noch ganz andere Kulturen über die wir noch nicht gesprochen haben Hinduismus, Buddhismus.
00:29:26: also über Buddhismus können man wirklich mal was eigenes machen.
00:29:28: Das ist ja was, womit ich mich lange beschäftige.
00:29:31: Also Expertin, aber da kenne ich mich schon sicherlich besser aus als in den anderen Bereichen weil mich das seit meiner Kindheit beschäftigt, was ich toll finde ist dass es auch eine Hospizbegleitung gibt, eine Ehrenamtliche die zu Distin und Disten kommt.
00:29:49: Das finde ich fein.
00:29:53: Darüber reden wir vielleicht heute gar nicht mehr zu sehr
00:29:55: Aber haben wir schon voll lang gesprochen.
00:29:58: Wie können wir anbauen?
00:29:58: To be continued, weil es ist zu viel ich denke.
00:30:04: Es gibt so viele Dinge zu beachten und berücksichtigen dass es da wie man sieht mehr als eine Folge braucht was ja auch gut ist.
00:30:14: aber die Kernbotschaft ist denke ich Awareness zu schaffen sich diesem Thema nicht zu scheuern.
00:30:25: Und auch von den Menschen die ganz anders ticking als man selber kann sehr viel.
00:30:29: Dazu lernen, das klingt immer so platt aber ich finde es stimmt wirklich.
00:30:33: also man kann von denen die ganz anders dicken als man selber auch etwas mitnehmen und die lassen sich ja auch ein weil diese kommen ja auch nicht freiwillig denke ich mir.
00:30:45: immer zu uns kommen die wenigsten freiwillige sondern für viele ist es mit Angst behaftet vielleicht auch mit Vorurteilen.
00:30:52: jeder hat jeder von uns hat vorurteilt.
00:30:54: ich glaube niemand ist frei von Vorurteil Und vielleicht das manchmal ein bisschen aufzulösen lohnt sich auch.
00:31:00: Ja und ich glaube immer braucht doch nicht so den Stress haben, dass man jetzt die Kultur explizit weiß welches Ritual wie welche Waschung und was auch immer sondern dass man einfach auch seine eigene Haltung und seine eigenen Normen und Werte reflektiert und vielleicht auch den Blick schärft für und offen ist für anders an der Artigkeit sage ich jetzt mal und dass man sich einfach dass man allen immer respektvoll und neugierig vor allem begegnet, weil wenn man einfach diese Neuge auf andere Kulturen oder anderen Menschen nicht verlernt.
00:31:38: Neugier ist eine gute Form der Gehe, würde ich sagen!
00:31:41: Also wenn man das einfach hat, dass man immer nachfragt und egal welche Person aus welcher Kultur man behandelt einfach offen ist für die persönlichen Wünsche finde ich kann man nicht zu viel falsch machen und muss man auch nicht soviel Wissen angeeignet haben.
00:31:59: Man kann ja wenn Hohren der sich auskennt, das ist ja der riesen Vorteil!
00:32:03: Und die Familie auch fragen gibt es jemandem den wir hohren sollen?
00:32:07: Und auskennen tut sich wahrscheinlich eh vor allem die Person oder die Familie mit den Wünschen.
00:32:14: Und gewisse Sachen muss man sagen gehen halt dann auch nicht, wenn's medizinisch gefährlich wird oder wenn sie irgendwie komplett irre wird, kann ja auch mal passieren dann müssen wir die Menschen auch schützen.
00:32:25: Also vor irgendwelchen wahnhaften Dingen gab es durch diesen einen Herrn, der immer gepredigt hat oder um Aka Haar, der in den Vorlesungen und überhaupt ... Er
00:32:40: hat immer die Bibel zitiert.
00:32:42: Ja.
00:32:45: Genau also gewisse Sachen, gewisse Pitfalls gibt's natürlich auch.
00:32:48: das darf man auch nicht ganz beiseite lassen Aber letztlich ist es ein sehr nicht spannendes Thema.
00:32:57: Ja, also offen und neugierig bleiben ist so die Devise.
00:33:03: Ja vielen Dank fürs Zuhören!
00:33:06: Wir freuen uns wie immer über Fragen oder Anregungen.
00:33:09: schreibt uns gerne unter hochpaliativ atmetunywin.ac.at Und folgt uns auch gerne auf Instagram unter hoch paliativ.
00:33:18: Vielen Dank und Tschüss Baba.
Neuer Kommentar