Folge 62 - Österreichischer Palliativkongress 2026
Shownotes
Kongressnachlese: https://www.palliativ.at/kongress/kongressnachlese-2026
⚠️ Disclaimer: Empfehlungen und Informationen bezüglich therapeutischer und klinischer Handlungen und Maßnahmen inkl. Dosierungen, Indikation und Applikationsform pharmazeutischer Spezialitäten müssen vor der Anwendung von der jeweiligen Person selbstständig überprüft werden. Die Recherche für diesen Podcast erfolgt sehr sorgfältig, jedoch wird von den Erstellerinnen keinerlei Haftung über die erwähnten Inhalte übernommen. Für medizinische und therapeutische Behandlungen ersetzt dieser Podcast nicht die eigenständige Recherche mittels Lehrbücher, Leitlinien, Fachinformation oder aktueller Literatur. Zum Schutz der Privatsphäre und Anonymität unserer Patient:innen, sowie deren An- & Zugehörigen, werden Name, Geschlecht, Alter und Krankheit bei der Wiedergabe von Geschichten oder Erfahrungen aus dem klinischen Alltag ausgewechselt.
❗Sollten Sorgen, Ängste oder Suizidgedanken aufkommen gibt es hier rund um die Uhr Unterstützung: Telefonseelsorge (telefonisch, per Mail oder Chat erreichbar)
- Telefon: 142 (gebührenfrei)
- Webseite: www.onlineberatung-telefonseelsorge.at
- Webseite: www.telefonseelsorge.at
🎵 Intro-/Outro-Musik: That’s The Way, StreamBeats by Harris Heller
💐 Das Projekt „Hochpalliativ“ wird ermöglicht durch die ehrenamtliche Mitarbeit von DI Lukas Naske (Technik, Schnitt und Produktion) sowie durch die Förderung des Theodor Körner Fonds (Lea Kum als Preisträgerin des Theodor Körner Förderpreises 2023 für „Hochpalliativ - Entwicklung und Analyse eines deutschsprachigen Palliative Care Podcasts“). Vielen Dank!
Transkript anzeigen
00:00:00: Zu dem Thema Warum ist es manchmal so schwer?
00:00:02: Zusammenfassend hat sie einfach gesagt, weil's halt schwer ist.
00:00:06: Also manchmal ist das einfach schwer, weil es eben schwer ist!
00:00:19: Hallo und herzlich willkommen zu Hochpalliativ, den Podcast durch die Höhen- und Tiefen der Pelletiffkehr in Österreich.
00:00:24: Ich bin Eva, Professorin für Palliativenmedizin Und neben mir sitzt Lea, Palliative Medizinerinnen Ausbildung.
00:00:31: Hallo Lea
00:00:32: Hallo Eva.
00:00:34: Wir befinden uns an unterschiedlichen Punkten unserer Karriere Aber wir teilen eine Leidenschaft mit so vielen Menschen wie möglich über Palliativkehr zu sprechen.
00:00:44: Und aus gegebenem Anlass wollen wir heute über den neunten österreichischen Palliativkonkret sprachen, der hat von dem April-Jahr bis zum September-Jährigenjahr in Graz stattgefunden.
00:00:57: Der war sehr gut besucht – mit über twelvehundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern – und wir würden gerne über unser persönlichen Highlights berichten und den Menschen die nichts teilnehmen konnten einen kurzen Eindruck geben, was so los war.
00:01:15: Ja es werden wirklich jede Menge Leute da in dem Kongress in Graz im Kongresszentrum in Graaz auch ein wohl schönes Gebäude finde ich.
00:01:23: das hat mich eher an die Staatsobau erinnert.
00:01:27: Ja
00:01:27: sehr festlich und das Casino war gleich daneben.
00:01:31: Und trotzdem sehr zentral.
00:01:32: also echt toll.
00:01:34: und ich bin noch sehr beeindruckt von Graz.
00:01:37: Ich hab's gemerkt, du hast gesagt dir schaust schon Wohnung.
00:01:40: Da habe ich gleich Angst gehabt.
00:01:41: das ist mir zugetragen worden.
00:01:43: Ja genau es war einfach so schön so sonnig Frühlinghaft ein Traum und so viele Radelfahrer ja eine sehr schöne grüne
00:01:52: Stadt.
00:01:52: Warst du auch am Urturm?
00:01:54: Ja am ersten Tag also am Donnerstag nach dem Get-together waren wir mit unserer Sekretärin Im Nebenzimmer setzt Gabi Topolaneck.
00:02:04: Das verstehe ich gar nicht, sie ist richtig nix mit!
00:02:06: Dann
00:02:06: haben wir noch spontan einen Ausflug auf den Urtturm gemacht weil das ja im Klimaticket dieser tolle Bahn inkludiert und dann haben wir gleich ausgenutzt.
00:02:14: Ja voll das weiß es von die Schleichwerbung des Klimatickets.
00:02:19: Mit dem kann man glaube ich nicht am Urttum
00:02:22: fahren.
00:02:22: Das Besondere am Urtum ist ja dass der große Zeiger die Stunden anzeigt Die Minuten.
00:02:30: Voll, das war echt schön und da war oben so eine Jam-Session gerade.
00:02:35: also es war schon stark finster aber es haben gerade drei Leute mit der Gitarre gespielt und da hatten wir echt gesehen wie die in ihrer eigenen Welt sind und ihren Klängen lauschen und recht fast weggetreten waren weil sie einfach so voll in ihrem Flow waren.
00:02:53: Das ist auch das Schöne an Kongressen, finde ich so dieses Zwischendurch mal kurz auf einen Kaffee gehen.
00:02:58: Also wir waren auch einmal kurz auf einem Eiskafé zwischendurch, dass Austauschen untereinander Leute wieder sehen wo man dann immer sagt oh es sollte uns öfter sehen und das stimmt dann nie.
00:03:10: Das macht eigentlich ja auch immer Spaß.
00:03:12: also Präsenz ist schon wirklich fein und nicht zu ersetzen durch Online-Kongresse.
00:03:18: Ich habe auch gleich am Anfang ein paar Sachen aufgeschrieben einfach dichworte die mir eingefallen sind und habe ich auch geschrieben.
00:03:24: entspannend fragezeichen haben wir gedacht.
00:03:26: aber es ist eigentlich schon einfach entspannen dass man eben eine neue oder ne altbekannte aber eine andere stelle sonst entdecken kann auf neuere wege und eben auch zwischendurch mal einfach auf den kaffee gehen kann.
00:03:42: Und einfach mal auch sich also zuhören kann.
00:03:44: also für mich war es ja prima einen zuhörn am kongress.
00:03:48: du hast wirklich
00:03:49: spannt
00:03:49: einige andere
00:03:55: Es waren viele und ich habe in der Vorbereitung dann wirklich so ein steifes Knack gekriegt, dass sich dort eine Physiotherapie gekriegte.
00:04:03: Und das war wirklich sehr wertschätzend!
00:04:07: Das ist irre unangenehm wenn man nicht so nach links oder rechts schauen kann.
00:04:10: Das war von vielen Vortrags vorbereitet.
00:04:12: Man verliert dann das Zeitgefühl
00:04:15: und
00:04:16: da war ich ein bisschen eingeschränkt aber es war trotzdem schön.
00:04:21: Du schon gesagt, das ist ein super Austausch und ein super interprofessioneller Austausche.
00:04:26: Ich finde ich, weil ja wirklich alle Professionen vertreten sind.
00:04:30: Heuer zum ersten Mal auch die Studierenden.
00:04:32: Also im Studierendensymbosium gab es auch...
00:04:35: Das war auch sehr gut besucht?
00:04:36: Ja, da waren auch alle unterschiedlich, also die Rinde unterschiedlicher Richtungen.
00:04:41: Ehrenamtlichen Symposium gab's auch!
00:04:44: Das ist glaube ich sehr wichtig dass die ehrenamtliche Mitarbeiter in dem Bereich auch immer wieder vor den Vorhang geholt werden und dass man einen Wertschätzung entgegenbringt.
00:04:56: Ja, ich denke das Besondere an diesen Palliativ-Kongressen ist, dass sie wirklich vielseitig sind, weil man kennt es ja schon so von Kongressen irgendwie – es ist manchmal auch ein bisschen langweilig und auf internationalen Kongressens versteht man manchmal das Englisch nicht so gut, muss man ganz ehrlich sagen.
00:05:14: Und da war es tatsächlich so, dass ich mir dachte... Es ist abwechslungsreich!
00:05:20: Es ist vielfältig!
00:05:21: Das war ja auch das Motto Vielfalt verankern.
00:05:25: Fand
00:05:25: ich irgendwie schön weil es so diese Atmosphäre von Palletive Care, dass man ja doch immer ein bisschen über die Grenzen geht, auch verankert wollte, dass Man doch sagen muss wir stehen schon mit beiden Beinen fest auf dem Boden und Wir sind nicht irgendwelche Entrückten Esoterik hört.
00:05:41: es ist mir immer wieder wichtig zu sagen auch wenn wir gerne über Dinge reden, über die die anderen vielleicht nicht reden.
00:05:47: aber das ist ja auch gerade das Wichtige.
00:05:50: Es war schon überwältigend, dass ich noch
00:06:12: sagen.
00:06:12: Dieser Voll ist saatisch!
00:06:14: Der war ja wirklich sehr voll bei der Eröffnung.
00:06:17: Der war boomvoll und das war... Das ist schon ein besonderer Moment wenn man dann die Eröffnungsrede halten darf, die noch dazu so lange ist.
00:06:25: Fünfundvierzig Minuten, also du weißt, ich kann ja ewig reden aber man muss sich ja was überlegen, was auch unterschiedlichste Berufsgruppen und an die Menschen selber, die kranken Menschen und deren Umfeld, was die alle in den Blick nimmt.
00:06:41: und da bin ich schon lang gesessen.
00:06:43: Und deswegen dann das steifige Knack.
00:06:45: Wahnsinn, es war wirklich... Also muss ich jetzt gestehen manchmal denke mehr wir kennen schon alles von dir sozusagen weil wir tagtäglich deine Vorträge oder deinen Wissen lauschen dürfen.
00:07:02: aber trotzdem waren diese forty Minuten so toll und ein guter Auftakt für diesen Kongress.
00:07:11: Besser hätte es nicht sein können, also es war.
00:07:13: Danke!
00:07:14: Es
00:07:15: steckt viel Liebe drin.
00:07:17: Das kann man immer merken, das merkt man immer und es ist immer so irgendwie die Leichtigkeit aber trotzdem so viele Wissensvermittlungen durch unterschiedlichste Arten, Comics, Sketches Bilder Fotos jeglicher Art.
00:07:35: Das fand ich auch lustig weil das sind ja gerade total in so KI hat man auch gemerkt.
00:07:41: Am Kongress hat immer wieder KI Einflüsse gegeben.
00:07:45: Ja, die
00:07:45: Psychopharmaka waren als KI dargestellt.
00:07:47: das fand ich besonders lustig!
00:07:50: Das war gut.
00:07:50: aber es war dann auch immer wieder wenn man der Vorsitz hatte immer wieder die Leute beschrieben und dann haben einige gesagt ich habe dich in die KI eingegeben und bei dir glaube ich die ich weiß nicht mehr weiter gesessen ist als Vorsitzender.
00:08:01: aber da hat er gesagt so Eva Maasl in die KI eingegeben und da ist sie gestanden.
00:08:06: Du bist Chromikerin oder... Das
00:08:09: habe ich gesehen, weil es sich manchmal produziert, die KI so heylos!
00:08:13: Ich bin eine österreichische Kabarettistin.
00:08:15: Ja genau.
00:08:15: Ich finde das super, weil die KI vielleicht etwas vorschlägt was noch werden kann?
00:08:20: Bestimmt
00:08:21: ja also einer Sache, die du noch weiter auf der Liste zufügen kannst.
00:08:26: Ja das hat man tatsächlich gemerkt bei den Vorstellungen dass viele gesagt haben Ich hab das in die KI eingegeben und es ist aber gefährlich.
00:08:34: Mir ist das auch schon einmal passiert, da wurde ich vorgestellt ... Sie hat grad ein neues Buch geschrieben, weiß ich nicht hinfort mit der Trauer oder so ähnlich was ich nie geschrieben habe!
00:08:45: Und womit ich mich gar nicht gut auskenne?
00:08:47: Ich hab dann aber nichts gesagt weil das macht man auch nicht.
00:08:52: Und dachte, man muss das schon überprüfen, was da so kommt.
00:08:56: Auf jeden Fall... Also das war der Donnerstag wo man Vor der Eröffnung eigentlich auch noch Werkshopsbesuche konnte, ich glaube die waren auch recht gut
00:09:06: besucht.
00:09:06: Die waren gut besuchten Prä-Kongressworkshops und die waren auf teilweise so hands on Ultraschall gestützte Funktionen von Wienern dann Anlage von Kathetern bei Astitis und Pleurergüssen.
00:09:22: Ich glaub das ist immer wieder wichtig der Gesellschaft zu sagen dass Menschen im Palliativbereich durchaus ...invasive Methoden anbieten und das nicht... Nein, sich auf Gespräche fokussiert.
00:09:35: Und dann gab es aber auch was zu Ethikberatung, Schmerzerfassung in der Pflege, Ernährung, Akkupunktur, Resilienz.
00:09:43: Wie man schon sieht, dass ist eben der große Bogen, der gespannt wird.
00:09:49: Dann die Eröffnung ist von den Studierenden von der Kunst-Uni Graz musikalisch begleitet worden.
00:09:55: Das war für mich sehr schön.
00:09:58: Und danach gab es noch das Sketch Together.
00:10:01: Auch ganz wichtig, Essen für alle!
00:10:04: Ja, das ist immer sehr, sehr wichtig.
00:10:06: Es war auch gutes Essen.
00:10:08: Daher mag ich's ja bekannt für sehr gute Kulinarik.
00:10:10: Ich bin eine selbersteurerin und da gibt zum Beispiel die Olschweiß, also überall Liskianöl drin.
00:10:17: Was wir noch erwähnen müssen sind vielleicht diese Kurzvorträge, die sie im Rahmen der Öffnung gegeben hat über Transformation und Innovation in palliative Care, Dystopie und Utopie.
00:10:28: Das fand ich auch sehr schön wo man aufgezeigt hat was die Befürchtungen sind also dass quasi es immer mehr Anforderungen geben wird Menschen die ja aus demografischer Sicht natürlich älter werden und deswegen vielleicht auch mehr Symptome haben werden.
00:10:43: oder ziemlich sicher wenn du sehr alt wirst wirst du ja meistens dann schon mit gewissen Einschränkungen alt.
00:10:51: und das wir halt weiterhin diese Menschen nicht nur versorgen wollen, sondern sie wirklich auch begleiten wollen.
00:11:00: Weil die Menschen wollen ja nicht nur Versorgt oder betreut werden, sondern Sie wollen irgendwie wirklich jemanden an der Seite haben.
00:11:07: und da ging es natürlich auch um diese Entwicklungen dass immer mehr Menschen abgeschafft werden das immer mehr Computer alles möglich übernehmen Roboter künstliche Intelligenz Es gibt auch schon Pflegeroboter und dann aber gleichzeitig auch die Sicherheit so haben, dass man diesen Bereich immer brauchen wird.
00:11:26: Weil er einfach von menschlicher Nähe geprägt ist.
00:11:28: und menschliche Nähe geht immer oder wenn nichts mehr geht das geht eigentlich immer.
00:11:34: Und somit fand ich es auch schön, dass es quasi mit der Dystopie begonnen hat und dann mit der Utopie beendet hat weil das lernt man ja auch immer, damit man etwas Positiven enden soll.
00:11:43: Das
00:11:43: sind ja Optimisten!
00:11:44: Das habe ich auch hier gezeigt.
00:11:45: Optimist heißt umgekehrt Summ sie mit Po.
00:11:47: Sehr
00:11:48: schön.
00:11:50: Ja, das war der Donnerstag da.
00:11:52: Eröffnungstag und am Freitag ist es dann so richtig.
00:11:56: oder ja, der war sehr intensiv finde ich.
00:11:59: der freitag da hat er um acht begonnen.
00:12:02: Um acht war das allerletzte.
00:12:03: also es waren über zwölf Stunden nur
00:12:06: einmal draußen im Fall.
00:12:09: Da war ich in der Früh gleich in der Palliativkehr in der Onkologie Session mit David Fuchs und Martin Rote.
00:12:18: Das war spannend.
00:12:20: also der David Fuchs ist auch ein sehr... bekannter Palliativmediziner, der auch wie du Bücher schreibt die wirklich sehr lesenswert sind.
00:12:30: Da ging es wieder viel auch darum.
00:12:32: also einiges wussten wir eh schon.
00:12:34: oder weiß man schon sage ich jetzt mal so aber wie wichtig zum Beispiel die Therapieziele sind.
00:12:40: vor allem in der Onkologie war ich immer im Palliativbereich und am besten davor auch schon.
00:12:46: also eigentlich sollte man ja keine Therapie ohne wirkliches Ziel starten
00:12:52: Und die Therapie ist nicht das Therapieziel, das ist glaube ich auch immer wieder wichtig zu betonen.
00:12:56: Die Therapie selbst ist nicht der Therapiezil?
00:13:00: Ja und dann habe ich es auch spannend gefunden auf unterschiedlichen Ebenen wie die Palliativkehr zum Beispiel die Onkologie.
00:13:08: aber jetzt kann man auch auf andere Fächer finde ich ausweiten wie wir halt andere Fächern oder Disziplinen unterstützen können zum Beispiel auch auf Reflexionsebene dass wir zum Beispiel auf Konzildienst anderen Teams helfen, schwere Entscheidungen zu treffen.
00:13:25: Wo wir oft manchmal selber sagen können sie das jetzt nicht selber entscheiden?
00:13:29: Das ist schon wieder so eine Fragestellung wo wir uns aber vielleicht eben auch denken sollten ja es ist eigentlich voll toll dass wir dazu hinzugezogen werden
00:13:37: um
00:13:38: eben unterstützend tätig zu sein auch wenn wir einfach nur da sitzen und zuhören manchmal aber einfach eben diese Reflexionsebene.
00:13:48: Es ist ein neuer Blick auf die Situation denke ich, wenn jemand anderer involviert wird.
00:13:53: Und dieser Blick kann sehr wertvoll sein und es gibt jetzt auch eine große Ground-Ausschreibung Horizon Twenty-Twenty-Six und da werden wir wahrscheinlich mitmachen bei einem Projekt das heißt Precision Palliative Care.
00:14:06: also es gibt nicht nur Precision Oncology sozusagen molekulargenetisch untersuchen an sondern Präzisionspellettivkern.
00:14:15: Das finde ich eigentlich sehr spannend, weil er tatsächlich nicht jeder dasselbe braucht und da entwickelt sich die Medizin schon sehr gut, finde ich das man wirklich gezielt schaut was wird gebraucht und was macht Sinn?
00:14:28: Und es war auf dem Kongress finde auch spürbar, dass schon die Botschaften, die wir übermitteln sage ich mal auf dickeren Brettern stehen als das früher der Fall war.
00:14:41: Das stimmt, das war auch spannend.
00:14:43: In der Onkologie-Session hat auch David Fuchs als Einstieg gesagt, dass es eigentlich ja sagen immer Paliativkehr ist so ein junges Fach oder eine junge Disziplin.
00:14:52: aber eigentlich hat er parallel gezeigt.
00:14:55: in meiner Schande habe ich jetzt vergessen den Kinderarzt da die AML Therapie in Amerika parallel quasi mit Cecilis Anders in England quasi ist dann die Onkologien und die Paliatifkehr zustande oder zu tage kommen geboren worden, sage ich jetzt mal.
00:15:18: Parallel zur Onkologie Early Bird Session war ja dann deine Session sozusagen?
00:15:24: Oder dein Vortrag über Sexualität in der Palliativcare?
00:15:29: Das
00:15:29: war eigentlich ein Workshop!
00:15:30: Sie kaufen Arbeiterstworkshop und ich dachte acht Uhr in der Früh da werden nicht viele kommen und dann war das wirklich sehr... voll.
00:15:39: Das waren zwei Räume, die zusammengelegt wurden und die Leute sind sogar umgeangestanden.
00:15:44: Da dachte ich interessant das Thema hat eine große Bedeutung Und natürlich kennst mich eher auch versucht ein bisschen lustig aufzumachen nicht um das ganze ins lächerliche zu ziehen aber weil es Weil es über diesen Weg oft besser ist sich dem thema an zu nähern und die leute haben wirklich Mitgemacht, ich arbeite da sehr gerne mit dem ... mit dem Mentimeter.
00:16:11: Wo man dann auch die Stimmung ein bisschen abfragen kann und wo man fragen kann, wo arbeiten Sie?
00:16:15: Weil das kann man natürlich in so einer großen Gruppe nicht fragen was uns springt.
00:16:19: Man bringt die Zeit, die man hat!
00:16:22: Und das fand ich auch bei der Eröffnung, das muss ich noch sagen, der Rainer Simmer, da hat er es ja so charmant moderiert und der hat ja dann die Leute klatschen lassen aus welchen Bereichen sie kommen und dann hast du gemerkt, er wird einmal lauter und einmal leiser geklatscht.
00:16:35: Das hab' ich so... noch nicht gekannt und es eigentlich keine schlechte Methode in großen Gruppen um herauszufinden, wer woher kommt.
00:16:43: Ja das war oft.
00:16:44: also diese Morgensessions waren gut besucht die Leute sind sehr motiviert.
00:16:48: ich glaube halt auch dass die Pflegepersonen es gewohnt sind sehr früh aufzustehen.
00:16:53: Die
00:16:54: kommen ja viel früher schon in die Arbeit und sie waren sehr pünktlich und deswegen habe ich dieses Session von der du gerade erzählt hast leider verpasst.
00:17:04: Aber dann waren wir, glaube ich beide bei den komplexen Fragen der Symptomlinderung.
00:17:10: Es hat angefangen mit dem Umgang mit Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und Krebs von Anne-Laure Monschein.
00:17:18: Das war auch wieder sehr spannend und lehrreich Und ich habe mir als Satz gemerkt oder als Take Home Message sozusagen gemerkt dass man psychiatrische Personen genauso wie alle anderen eigentlich einfach behandeln soll und nicht irgendwie Angst haben soll vor einer Psychose, also dass man nicht eine Krise oder Psychose auslässt mit Übermitteln von zum Beispiel schlechten Nachrichten.
00:17:46: Dass man trotzdem aber auch wachsam sein soll einfach im Hintergrund ohne im Hinterkopf das behalten soll.
00:17:53: Das ist doch eine psychiatrische der Klosse gibt, aber wie immer beim Mitteilen während Neuigkeiten keine Panik oder Angst haben soll.
00:18:03: Die Menschen nicht diskriminieren soll, das ist ganz wichtig.
00:18:06: so in Richtung psychiatrische Mensch also Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen.
00:18:11: So ist es glaube ich besser ausgedrückt können ausschließlich von Fachleuten behandelt werden weil das ist zu heiglich.
00:18:18: Ich glaub dass es generell dieses ewige... ich bin nicht zuständig in der Medizin.
00:18:24: gehen sie da und dort hin wir ich bin ich zuständig.
00:18:26: das ist glaube ich echt sehr belastend und wir könnten auch verlinken Die AG, Palliativpsychiatrie.
00:18:33: Die ist wirklich toll!
00:18:34: Da kann man online teilnehmen, da kann man hinschreiben... ...da kann man Fälle einbringen – wir sagen ja lieber Patientenbeispiele – aber sehr egal und mitdiskutieren.
00:18:44: das wird eben online angeboten.
00:18:46: und es glaube ich auch einen Gebiet wo sich extrem viel getan hat und wo man sich glaube ich nie genug fortbilden kann weil das ist endlos Das stimmt.
00:19:01: Als nächster komplexe Geschichte war dann die Antitomotherapie in den letzten Lebenswochen von
00:19:08: Präsidentin
00:19:09: Gudrun Krayer und Ansgar Weltermann als Onkologe, war auch sehr spannend weil da haben sie so Studien gezeigt dass Patientinnen viel mehr quasi in Kauf nehmen würden für eine Chemotherapie, so habe ich es verstanden.
00:19:27: also ist so Wenn
00:19:29: die schon nur ganz gering ist, dann sagen die Leute trotzdem sie würden es machen.
00:19:34: Aber das kommt auch immer glaube ich ein bisschen darauf an in welchem Kontext man das setzt.
00:19:39: wenn man den Menschen nämlich sagt auch wenn Sie das nicht machen sterben sie deswegen jetzt nicht morgen und auch wenn sie das nicht mache können sie eine gute Lebensqualität haben manchmal sogar eine bessere.
00:19:49: also es kommt glaube ich immer wie immer Nicht so sehr auf die Nachricht an sondern auch wie du diese Nachricht überbringst, weil die Nachricht per seht, dass man schwer krank ist.
00:19:59: Die bleibt schlecht und das es wenig Optionen gibt, die bleibt schlecht.
00:20:03: Und dann sozusagen die Hoffnung immer als Indikation zu nehmen.
00:20:07: Ja ich möchte noch hoffen und meine Familie möchte noch Hoffen Haben sie nicht was für mich?
00:20:13: Das finde ich ein bisschen... wie soll ich sagen?
00:20:16: Das find' ich nicht okay!
00:20:17: Die Hoffnung is keine Indikacion meines Erachtens sondern die Indikaton muss schon Ein realistischer Benefit sein und dass der Nutzen den Schaden überwiegt.
00:20:27: Manchmal weiß man es auch nicht so genau, aber sehr oft mit ein bisschen Hausverstand glaube ich kann man schon die Dinge entscheiden und
00:20:36: überbringen.".
00:20:37: Und ich glaube das ist halt immer bei diesen Fragen das Problem, dass wir die prospjektiv stellen also dass wir nur fragen können was würden sie in Kauf nehmen?
00:20:44: Dass die Chemotherapie an Nebenwirkungen macht und wenn wir dann retrospektiv wahrscheinlich fragen würden hat sichs jetzt auszahlt Das können
00:20:52: wir ganz oft
00:20:53: dann auch nicht mehr.
00:20:53: Aber das merken wir, finde ich, auf der Qualitivstation, dass die Leute sagen es hat sich eigentlich nicht auszahlt und ich hätte schon früher vielleicht quasi mich zurückziehen sollen oder hätte nicht so drauf bestehen sollen, dass diese Chemotherapie noch fortgeführt wird.
00:21:11: Ja, ich glaube, es ist in uns Menschen drinnen, an Medizin denken, immer daran denken da muss was passieren.
00:21:20: Da muss ein Medikament verabreicht werden sei es jetzt zum Schlucken oder intravenös oder eine Strahlentherapie oder eine Chirurgie das weiß man ja auch dass Chirurgy das beste Placebo ist.
00:21:31: Da gibt's Studien dazu, dass man nur das Knie aufgeschnitten hat also eine Fake-Nabe hat man gemacht und gesagt da ist eine Atroskopie passiert und den Leuten ist es besser gegangen wegen diesem ganzen Brimborium.
00:21:43: Und ich glaube Ja, dass wir uns da echt an einen Tisch setzen müssen manchmal damit die Leute nicht das Gefühl haben.
00:21:50: Der eine sagt das und der andere sagt das weil dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß dass man sich für den entscheidet der was anbietet.
00:21:57: Und diese Kommunikationskultur da ist es ja auch viele im Kongress darum gegangen Die können wir nicht oft genug betonen und wir Reden da eh immer wieder Im Kreis ein bisschen und alle sagen Es ist wichtig aber man muss es dann halt auch so implementieren in der Praxis, dass es tatsächlich stattfindet.
00:22:14: und ich glaube das sind wir auf einem besseren Weg als früher.
00:22:19: Um mal was Gutes auch zu sagen.
00:22:23: Dann kam schon das nächste komplexe Symptom nämlich die Atemnot.
00:22:27: Da muss sich dann raus... Das war furchtbar, da bin ich dann draufgekommen.
00:22:30: Es ist Sitzung AG Forschung und musste raus.
00:22:35: im Kalender hat es dann auffrieden.
00:22:39: Genau, das war für unsere lieben
00:22:40: Kollegin Fero-Nikiatomedis.
00:22:43: Da ging es um invasive versus konservative Maßnahmen zum Management beatmen Not.
00:22:50: und am Ende war dann eine Diskussion über die Opioide in der Symptomländerung bei Atemnot, die ja jetzt ein bisschen wieder abgenommen haben.
00:23:02: an Wie sagt man da?
00:23:05: Evidenz.
00:23:05: Ja, bei Herzinsuffizienz gab es die Studie von Jan Gärtner et
00:23:09: al.,
00:23:09: also die Meta-Analyse das man gesehen hat beim schwer ausgeprägten Herz insuffiziens wo andere Maßnahmen schon versagt haben bringen ob jede keinen Benefit.
00:23:19: ich sehe das relativ pragmatisch.
00:23:21: Ich denke mir in so einer Situation Beim Menschen halt individuell dann zu schauen was kann ich noch anbieten?
00:23:29: also nur davor zu stehen und dem menschen zu sagen wissen sie In der PubMed ist alles negativ.
00:23:37: Da weiß ich nicht, ja?
00:23:39: Aber es ist wichtig sich da damit auseinanderzusetzen und auch objohide tatsächlich wenn sie nämlich nichts nutzen wieder abzusetzen.
00:23:47: weil ich glaube das ist die Gefahr wenn zum Beispiel der Perfuser mal läuft dass keiner daran denkt dass man den auch mal wieder abdrehen kann.
00:23:53: also so einen individuellen Versuch dann zu machen ob er seinen Benefit bringt wenn man sonst nichts hat das würde ich weiterhin so machen.
00:24:01: Das ist, glaube ich auch das Statement von vielen in der Praxis tätigen Menschen.
00:24:08: Aber die unkritische Gabe, die dann eigentlich mehr Dämmerung bringt und Schlefrigkeit oder vielleicht auch unerwünschte Wirkungen, dass es sicher nicht zielführend.
00:24:21: Und dann ging's weiter mit der Vielfalt der Verletzlichkeit?
00:24:25: Das fand ich ganz besonders toll!
00:24:27: Das war wirklich toll.
00:24:28: Leider haben wir durch die Neuropaliativ verpasst, was halt wieder gemein ist, dass man sich entscheiden muss.
00:24:34: aber es war wirklich schön mit Martina Kern zu dem Thema warum ist das manchmal so schwer?
00:24:40: Zusammenfassend hat sie einfach gesagt weil's halt schwer ist.
00:24:43: also manchmal ist es einfach schwer, weil es eben schwer ist.
00:24:46: Weil
00:24:46: wir auch nicht alles lösen können und sie hat doch ein volles Strichmännchen hat sie dann nur gezeigt jemanden der gerade kotzt kannst du nicht füttern.
00:24:55: das hat mich sehr beeindruckt so in die richtung.
00:24:58: wenn etwas jetzt ganz unerträglich ist dann geht es oft ums präsent sein dass auch ein stück lang auszuhalten und nicht sofort versuchen.
00:25:07: Zuversuchen Beschwichtigungen zu machen und zu sagen alles wird wieder gut und draußen scheint die sonne, sondern einfach mal das auch.
00:25:15: Auszuhalten.
00:25:16: genau ich glaube weiß ich hab das auch bei ihr in der session war, dass man den leuten eben immer wieder auf Augenhöhe begegnen soll und manchmal auch ein Perspektivwechsel sinnvoll sein kann.
00:25:28: Da gab es auch dieses Comic mit dem Boot und dem Land, also der eine sitzt auf der Insel und sieht das Boot und freut sich dass das Boot kommt.
00:25:37: uns ruft juhu das Boot, und der andere sitzt am Boot und sieht die Inseln und freit sich juhuland.
00:25:42: Genau!
00:25:42: Das habe ich ja auch hergezeigt beim Eröffnungsvortrag, das finde ich ganz toll.
00:25:48: Der eine denkt sich johuu, den anderen denkt sie juhuu das Boot
00:25:51: Genau, das ist sehr toll.
00:25:54: Und dann kam es nach den Mittagessen zu den Poster-Präsentationen wo ich leider quasi dabei war oder leider was bedankt dabei war aber deshalb leider wieder die Ethik und die Pediatrie verpasst habe.
00:26:08: Aber die Posterpräsentationen waren wirklich sehr spannend.
00:26:11: Das waren ja auch Unmengen an Posters die da präsentiert wurden.
00:26:15: Also es war wirklich über zwei Stunden nur Poster Präsentations Was ja urtoll ist finde ich weil eben Das zeigt, wie viel
00:26:24: Forschung
00:26:24: und Projekte sich... Dass
00:26:26: die Strukturen besser werden.
00:26:27: Dass es einen Forschungswillen gibt.
00:26:31: Und dass es auch Resultate gibt wo man dann nach Hause geht und etwas verändern kann.
00:26:36: in der eigenen Praxis heißt ja immer wenn du vom Kongress gehst was machst du jetzt am Montag anders danach?
00:26:42: Ja wir haben gleich was anderes gemacht natürlich.
00:26:44: Wir haben gleich mal kritisiert das man anders mit den Patienten umgehen sollte.
00:26:50: Ja, naja.
00:26:51: Das ist aber auch letztlich... Ich glaube es ist schon gut wenn sie einen wieder mal ein bisschen wachrützelt.
00:26:57: Also das hat uns gleich... Mein Kollege hat dann gleich gesagt ja jetzt war's in Frankreichs.
00:27:01: Jetzt hat er total inspiriert.
00:27:03: Da ist man immer dafür drei Tage motiviert was anders zu machen und dann
00:27:07: geht der Alltag wieder rein.
00:27:09: Ja das ist wie nach der Montygene mit dem Zahnseide.
00:27:12: Genau.
00:27:12: Und so.
00:27:15: Ja bewahrst du denn während die Poste präsentiert wurden?
00:27:18: Warst du bei der Ethik oder?
00:27:20: Ich war... ich war im...
00:27:23: In der Physiotherapie?
00:27:24: Nein, auch nicht.
00:27:26: Ich war im Plansch-Symposium und habe über Kapselzin gesprochen.
00:27:34: Da gab es auch was zu essen.
00:27:35: Sehr
00:27:35: gut!
00:27:36: Über neuropatische Schmerzen und die tropische Applikation von Kapselcin.
00:27:41: Genau.
00:27:42: Machen wir auch immer wieder geil.
00:27:44: Immer wieder eine Möglichkeit.
00:27:45: Dann genau dann war sehr, sehr gut besuchte Vortrag der Schöne Tod im Unterthema der palliativen Geriatrie neu gedacht.
00:27:59: Er von Thomas Wiener-Reutern, den ich sehr schätze ein Psychologe, der auch auf unglaublich... wie soll man das sagen?
00:28:08: Er erzählt so viele Geschichten, er kennt sich mit Märchen aus, er hat einen Humor und ein unglaubliches Wissen und er hat es demontiert.
00:28:18: diesen schönen Tod ist friedlich eingeschlafen.
00:28:22: Hat er ja gesagt, dass vor kurzem er eine Todesanzeige gelesen hat?
00:28:27: Unser Großvater ist mit dreieinundzig Jahren unerwartet friedlich verstorben oder so und der sich gedacht hat wenn das bei ihm auch mal ist dann hat er es geschafft um in drei und neunzig völlig unerwartet zu sterben fand ich sehr gut.
00:28:40: und und dass man eben Auch das nicht immer sagen soll mit dem schlafen weil sterben ist nicht schlaffen
00:28:47: Ja.
00:28:47: und dann Wasch nur Samstag eigentlich.
00:28:50: Die
00:28:50: Psychopharmakavan von Margaret Praxie, die muss ich erwähnen.
00:28:54: Ah, die waren am Samstag?
00:28:55: Ja das Zeitgefühl habe ich ein bisschen verloren.
00:28:58: Pharma-Update und Konstanze Remy aus München, Universitätsklinikum Großhadern.
00:29:05: Das waren wirklich tolle Vorträge.
00:29:07: überhaupt finde ich die Pharmazeutinnen, Krankenhausapothekerinnen, Apotheker einfach großartig auf Label Use als Neistoffresorption.
00:29:16: dann diese KI Generierten Psychopharmakal, die waren wirklich lustig.
00:29:22: Genau da hat die Magrette ihre Lieblings-Psychopharmaka aus jeder Gruppe eines.
00:29:28: Da hat sie das Prägabalin mit der Zerbinen und das Ketamin quasi vorgestellt.
00:29:35: Das Oland Zerbin hat Pizza gegessen?
00:29:36: Genau!
00:29:38: Und für mich war zum Beispiel neu oder neu ich habe es wahrscheinlich schon immer wieder gehört weil du es uns sicher auch schon öfter erzählt hast aber dass das Olandserbin halt ein gutes, gutes Phasen stabilisierendes Medikament ist und von Rauchern zum Beispiel schneller metabolisiert wird.
00:29:55: Das heißt man muss höhere Dosen verwenden und wenn die Raucher dann aufhören zu rauchen, dann ändert die Zypinduktion Auf einmal der Spiegel wieder höher, das heißt dann die Dosis wieder anpassen.
00:30:11: Da
00:30:12: ist es auch mit dem Rauchen wobei mir dann auch wieder Psychiater gesagt haben naja so relevant ist dass in der Praxis auch wieder nicht.
00:30:19: ich glaube man muss auch da immer schauen wirkt's wird die Symptomatik die man damit behandeln will besser und wenn nicht ja Spielkontrollen oder höhere Dosierung etc... Oder
00:30:28: einfach im Kopf haben glaube ich über jeder Nebenwirkung so dass man einfach wenn man dran denkt also wenn es einem auffällt dass man vielleicht daran denkt Sicher gut.
00:30:38: Genauso wie beim Ketamin, dass mit den Bad Trips eigentlich in der Dosierung, in der wir es geben ja nicht auftreten und wir verwenden auch das S-Ketamin und nicht das Racemat.
00:30:48: aber das Racemat wird teilweise ja verwendet um so augmentierte Psychotherapie zu machen und die Leute dann zu Bad Tribs schicken oder durchzubegleiten.
00:30:57: Aber in einer Dosierung in der Wirs oft geben fünf Milligramme S-ketamin als gute Infusion braucht man eigentlich keine Benzotizipine dazu.
00:31:04: Da ist auch die Evidenz nicht so berauschend.
00:31:07: In der Behandlung der Suizidalität und Terepirefekt an Depressionen gibt es sehr gute Daten, aber in der Be Handlung des neuropatischen Schmerzes nicht so gute Daten.
00:31:17: Trotzdem denke ich mir was haben wir denn wenn jemand nicht mehr schlucken kann?
00:31:21: Und IV was braucht?
00:31:22: also die Amis geben halt Metaton.
00:31:24: das ist bei uns nur in der Substitution zugelassen und ist auch irgendwie ein bisschen kompliziert.
00:31:30: Was haben wir dann?
00:31:31: Also ich denk manchmal pallätisch gehe Pragmatik und nur von Patienten stehen und sagen, es ist überall nix rausgekommen.
00:31:40: Haben wir im Kongress gehört?
00:31:41: Und setz mir ein bisschen zu ihnen!
00:31:45: Ist vielleicht auch nicht genug.
00:31:47: Ich weiß auch pragmatisch, weil war der kurze Vortrag von Konstantin Remy wie du schon gesagt hast, die Extrausmünchenparifere angereist ist über Arzneistoffresorptionen.
00:31:58: da hat sie eigentlich gesagt man muss gar nicht so viel überlegen wenn man sich merkt Was soll wo, wann und wie wirken?
00:32:05: Hat mir schon viele Sachen geklärt.
00:32:08: Und was ich mir da auch gemerkt habe war der Geist im Stomarbeutel.
00:32:12: Das hat mich auch sehr gut gefallen... Ja!
00:32:14: ...dass man oft glaubt dass die Tabletten nicht reserviert wurden weil man eben im Stomerbeuteln die Überreste sozusagen oder einfach es schaut auch noch so aus wie eine Tablette aber es ist oft dann der Wirkstoff trotzdem reserviert worden.
00:32:27: Weil sich
00:32:27: das drinnen aufgelöst hat.
00:32:28: ja das fand ich auch toll.
00:32:29: Das
00:32:29: ist eigentlich sehr spannend zu wissen.
00:32:32: Das heißt, wenn wir eine Wirkung sehen hat es gewirkt, könnte man sagen.
00:32:39: Genau und dann war ich am Ende noch bei den marginalisierten Menschengruppen.
00:32:45: wirklich drei sehr spannende Kurzvorträge.
00:32:48: das erste von Johannes Fellinger zu Menschen mit Behinderung im Kontext vom Palliativkehr.
00:32:55: Das war echt ein toller Vortrag weil der Professor Fellinger auch künstlerisch sehr begabt ist und seine eigenen Zeichnungen verwendet hat, um den Vortrag begleiten.
00:33:10: Und da war wieder mal dieses Den Menschen auf Augenhöhe begegnen und er hat es dann die Patienten mit einem König verglichen... ...und da muss man sich auch manchmal quasi vor sie hinknien.
00:33:21: Vor dem Könige kniet man sich hin, um ihnen auf Augen Höhe zu begegnern.
00:33:26: Das fand ich sehr schön!
00:33:32: Habe ich mich jetzt damit beschäftigt.
00:33:34: Meisterdiener seines Teams!
00:33:36: Ja, das ist ein Ansatz der... Man braucht nicht irgendwie glauben dass man sie irgendwann so im kleinen Junior hat finde ich schon sehr wichtig.
00:33:45: und hast auch dieses pathologische Horten dir angehört?
00:33:48: Genau das
00:33:48: war das letzte.
00:33:50: Das war sehr spannend.
00:33:51: also was wir ja im stationären Bereich wahrscheinlich nicht zu offen schirm haben.
00:33:56: Wir hören
00:33:57: oft es die Menschen zur Wohnung in Zuhause haben.
00:33:59: Deshalb können Sie nicht mehr nach Hause entlassen werden.
00:34:01: Sie hat auch gemeint, dass es halt die mobilen Paliativ-Team zuständig ist.
00:34:06: Die Dr.
00:34:08: Nasim Akdari Mokhadam und sie sehen das oft und also eben oft regelmäßig.
00:34:19: Und das ist jetzt seit Jahrzehntzwanzig im ICD-Eilf als eigenständige Diagnose sogar verankert.
00:34:26: Das ist wirklich ein pathologisches Ansammeln von Dinge.
00:34:32: es ist kein kein sammeln von gleichen Gegenständen zum Beispiel sondern das einfach ein ansammeln von Dingen weil man sich unterschiedlich.
00:34:43: Wahrscheinlich habe ich glaube jetzt nicht so ganz definiert aber es ist auf jeden fall auf unterschiedlichste Ursachen Traumata in der Kindheit oder Beziehungsstörungen zurückzuführen was sehr spannend ist, was man halt eben auch immer bedenken sollte Und was auch wirklich gut war, der Vortrag dazwischen noch von Yasmin Abdel-Samad zu Kultur sensibilität in der Palliativcare und wie wir die Zugangsbarrieren abbauen können.
00:35:20: Wie man dann eben in der Diskussion nachher nochmal gehört hat von einer Kollegin Die gemeint hat sehr selbst letztens recherchiert zu dem Thema und hat herausgefunden, dass palliativkeer eigentlich das am wenigsten zugängliche Fach vor allem für mangelisierte Gruppen ist.
00:35:39: Weil es halt wirklich in
00:35:41: der
00:35:41: zielisierten Versorgung ist.
00:35:46: Und das war dann auch das was uns dann eben am Montag erinnert hat bei der Visite an den Konkrets weil die Vortragende gemeint hat, dass wir oft einfach wenn wir eine Sprachbarriere haben oder wenn die Patientinnen nicht die gleiche Muttersprache sprechen wie wir selbst das wird dann auf geschlossene Fragen stellen.
00:36:04: und dann wenn sie sagt ja ja ich glaube man wird verstanden aber dabei sagen die Leute einfach nur ja ja damit sie eben schön angepasst sind und nicht nur nicht zur Last fallen.
00:36:17: Und wir gehen auch früher weg, glaube ich.
00:36:18: Weil die Gespräche kürzer sind dadurch dass man nicht so in die Tiefe geht.
00:36:23: Sind die Visitenkürzer?
00:36:24: Ist die Information kürzere und ist dann vielleicht auch manchmal dieses breite Portfolio das wir normalerweise anbieten auf verkürzt.
00:36:32: Und gerade da ist es eben auch wieder dieses Wichtige, dass man muss gar nicht immer mit Sprache in Kontakt treten sondern einfach mit einem offenen Herzen auf die Leute zugehen sie vielleicht Wir rühren an der Hand zum Beispiel damit einfach der Kontakt da ist und dann zuhören, auch wenn man es nicht immer alles versteht.
00:36:54: Das kann schon ganz viel.
00:36:56: oder hat die Vorrangende auch so gemeint dass das schon sehr viel beitragen
00:37:02: kannst.
00:37:03: Der Mensch ist auch ein Medikament weil ich war ja parallel, das ergänzt sich gut in dieser Schmerzzession.
00:37:08: Und dann auch MECSF kam vor von Veronica Mosig.
00:37:12: Die beschäftigten sich ja sehr viel mit MECS also chronic vertiegssyndrom, postvirale Erkrankungen, myoalgische Encephalomyelitis.
00:37:24: komplizierte Wörter und das war finde ich auch nochmal sehr spannend zu sehen wie wohl Bedürfnisse es da gibt.
00:37:32: Auch wenig Anlaufstellen viele betroffene Menschen viel Verzweiflung und dann kam noch der alte Mensch im Mittelpunkt von Entscheidungen zur Vermeidung von Utility.
00:37:47: Also das ist letztlich eine nicht zielführende Therapie.
00:37:55: als letzter Vortrag eigentlich, den ich zumindest gehört habe oder war natürlich parallel... Genau die andere Session und so konnten wir alle nicht alles hören.
00:38:08: aber ich denke wenn man sich dann ein bisschen austauscht Wir werden auch auf der Webseite österreichischen Qualitivgesellschaft eine kleine Kongresse nachlesen, veröffentlichen.
00:38:18: und am Schluss hatten wir dann noch die Chorsorge.
00:38:21: Einen Chor, der ausschließlich glaube ich aus Menschen besteht oder die nicht im Hospiz-und-Balitivbehörde aber irgendwie in der Krankenpflege oder im Medizinsystem arbeiten, wenn mich nicht alles zäuscht.
00:38:35: Nicht dass ich jetzt das Ralsches sage, aber ich glaub...
00:38:39: Sie singen als Vorsorge!
00:38:42: Professionelle Choir singende, also professionell in diesem Feld tätige.
00:38:46: und als wo wir singen sie dort.
00:38:49: Und das war ihr erster Auftritt und Sie sind ja dann rausgegangen und haben da draußen noch weiter gejubelt weil sich glaube ich auch sehr gefreut haben und haben True Call aus, dass ist wirklich ein wunderschönes Video und sie in die Lopfer gesungen.
00:39:03: Ja und dann waren eigentlich noch ein paar Preisverleihungen und der Kongressabschluss mit dem Ausblick auf den nächsten Kongress.
00:39:13: Ja, genau!
00:39:14: Das ist
00:39:15: weit zu fahren.
00:39:16: und auch die Prostpreise und den Preis der Jedeswissenschaftspreises werden wir auf der Website der österreichischen politief Gesellschaft der Öffentlichen zum Nachlesen.
00:39:25: da gibt es auch ein paar Fotos anzuschauen.
00:39:28: Und
00:39:29: vielleicht darf man es an dieser Stelle doch sagen Wir haben das tausendste OPG Mitglied das Tausendsten Mitglied der Österreichischen Politik gesellschaft gewinnen können.
00:39:38: und dass ich schon sehr sehr sehr, sehr erfreulich wie sich das entwickelt.
00:39:44: Wenn man Mitglied wird, kriegt man einen fantastischen Newsletter.
00:39:47: Das stimmt!
00:39:48: Er ist wirklich immer fantastisch geschrieben und korratiert.
00:39:51: Ich glaube
00:39:52: ich jedes Mal.
00:39:53: Ein paar graue Haare mehr kostet aber es macht nichts, gehört dazu.
00:39:57: Und
00:39:58: ja wir freuen uns natürlich auch wenn sich was tut und wir haben uns beim Dachverband aus Bietz Österreich bedankt für die gute Zusammenarbeit.
00:40:06: Das ist auch sehr wichtig, dass dieser Ballitiv- und Hospizbereich miteinander verzahnt ist.
00:40:10: Und das hat man wirklich gespürt, dass da eine Wertschätzung, eine gegenseitige da ist.
00:40:16: Wir treten ja für so viele Topics ein die uns beschäftigen egal wo wir jetzt arbeiten.
00:40:24: Das hat man auch gemerkt.
00:40:25: Manche Menschen arbeiten eher im ländlichen Bereich und fahren auf zu den Leuten nach Hause in manche eher in Krankenhäusern.
00:40:32: aber we share the same challenges würde ich mal sagen.
00:40:38: Also es war wirklich ein wunderbarer, vielfältiger und toller Kongress.
00:40:43: in aller Kürze!
00:40:45: Und ja... Es gab viel Inspiration und Netzungsmöglichkeit.
00:40:51: Das war wirklich ... Ein Erfolg, würde ich sagen.
00:40:53: Ich freue mich schon auf Prägenz in zwei Jahren.
00:40:57: dann
00:40:59: Ja, dann bleibt uns nur zu sagen Genieße das Leben beständig denn man ist länger tot als lebendig.
00:41:07: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:41:08: Wir freuen uns für immer über Fragen, Wünsche oder Anregungen.
00:41:14: Bleibt uns gerne unter hochpaliativ-atmetoninwin.ac.at und folgt uns auch gerne auf Instagram unter hochpaliativ.
00:41:23: Danke!
00:41:23: Tschüss Baba.
Neuer Kommentar